Bereits Anfang der siebziger Jahre entstanden in Mannheim und anderen Städten Initiativgruppen im außerschulischen Bereich, um der sozialen und schulischen Benachteiligung von Migranten-Kindern entgegenzuwirken. Der Stadtjugendring Mannheim e. V. und die Gewerkschaftsjugend initiierten 1971 einen Betreuungskreis für schulpflichtige Kinder dieses Personenkreises. Begonnen wurde mit 5 Gruppen in verschiedenen Schulen.

Es gibt z.Zt. 100 misha- Hausaufgabenfördergruppen, vorwiegend im Grundschulbereich. Diese werden von durchschnittlich 130 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen betreut. Von einer ursprünglich reinen "Hausaufgabenüberwachung" entwickelte sich die Hausaufgabenförderung bis heute kontinuierlich zu einer allgemeinen Sozialisationshilfe für Kinder und Jugendliche, wobei der Schwerpunkt im Grundschulbereich liegt.